Was Sie für die Reparatur und den Anstrich von Fassaden wissen müssen

Was Sie für die Reparatur und den Anstrich von Fassaden wissen müssen

Die Fassade ist die Visitenkarte des Hauses. Doch Wind und Wetter, Haustiere oder spielende Kinder hinterlassen ihre Spuren. Damit das positive Erscheinungsbild der Fassade erhalten bleibt, werden Sie gelegentlich Ausbesserungsarbeiten vornehmen müssen. Nach einigen Jahren ist es dann auch an der Zeit, den kompletten Fassadenanstrich zu erneuern.

Die Fassade sanieren – was sollte beachtet werden?

Haben Sie kleinere Schönheitsfehler an Ihrer Fassade entdeckt, kann eine Reparatur ausreichen und Sie müssen nicht die komplette Fassade streichen. Blättert die Farbe dagegen von der Wand und zeigen sich Risse und Löcher, geht die Sanierung der Fassade dem anschließenden Streichen voraus.

Risse im Mauerwerk lassen sich wie folgt reparieren:

  • Risse überdecken: Ist der Putz um den Riss nicht abgeblättert und haftet fest am Mauerwerk, können Sie die Risse einfach überdecken. Sie tragen also eine Schicht neuen Putz auf, bis der Riss nicht mehr zu sehen ist.
  • Risse verfüllen: Diese Methode ist etwas aufwendiger. Die Risse werden bevor sie überdeckt werden gereinigt und verspachtelt.

Welche Farben eignen sich für den Fassadenanstrich?

Der Farbton bleibt Ihnen überlassen. Vielleicht möchten Sie lediglich die bereits vorhandene Farbe auffrischen oder aber beim Fassade streichen kreativ werden und mit verschiedenen Farben arbeiten. Die Umrandungen von Fenstern und Türen können beispielsweise farblich abgesetzt werden. 

Bevor Sie Ihre Fassade streichen, müssen Sie sich für eine Farbe entscheiden:

  • Silikatfarbe
  • Olymerisatharz-Farben
  • Dispersionsfarben
  • Kalkfarben
  • Kaseinfarben
  • Lotusfarben

Silikatfarben werden gern eingesetzt, wenn das Algenwachstum auf der Fassade verhindert werden soll. Die Farben bestehen aus Kaliumsilikat und verbinden sich durch Verkieselung mit dem Mauerwerk.

Olymerisatharz-Farben lassen sich nicht mit Wasser verdünnen. Als Bindemittel kommen verschiedene Kunstharze zum Einsatz. Der Anstrich wirkt nach der Trocknung matt. Müssen Sie im Winter Ihre Fassade streichen, ist dies mit diesen Farben möglich, da kein Wasser enthalten ist, welches gefrieren könnte.

Dispersionsfarben sind allgemein beliebt. Sie erhalten diese wasserverdünnbare Farbe in vielen Nuancen. Dispersionsfarben sind günstig im Preis und sehr gut streichfähig. Vor der Verarbeitung ist es wichtig, diese Farben gut zu verrühren.

Kalkfarben finden lediglich auf Fassaden mit Kalkputz Verwendung und können auf frischen Putz aufgetragen werden.

Wenn Sie Ihre Fassade ökologisch orientiert streichen möchten, ist Kaseinfarbe eine Option. Das Bindemittel Kasein kommt auch in Magerquark vor. Kreide oder Gesteinsmehle dienen der Verdickung der Farbe.

Lotusfarben stellen einen Sammelbegriff für alle Produkte dar, die über einen Abperl-Effekt verfügen. Die Farben enthalten wasserabweisende Zusätze und es bildet sich ein Schutzfilm auf der Fassade. Das Regenwasser kann in Rinnsalen ablaufen und nimmt Schmutzpartikel mit.

Was sollte beim Streichen der Fassade beachtet werden?

Schauen Sie auf den Wetterbericht, bevor Sie die Fassade streichen. An einem heißen und sonnigen Tag trocknet die Farbe schnell aus und kann nicht aushärten. Regnet es dagegen, kann die Feuchtigkeit Risse im frischen Anstrich verursachen.

Ein bewölkter Tag bei Temperaturen um 15 bis 20 Grad ist ideal, um Ihre Fassade zu streichen.

Damit die Fassade später keine Streifen aufweist, sollten zusammenhängende Flächen immer durchgängig, wie der Fachmann sagt, nass in nass gestrichen werden.

Damit sich ein lückenloses Bild ergibt, werden Sie häufig mehrmals streichen müssen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die erste Schicht komplett abgetrocknet ist, ansonsten können sich hässliche Runzeln bilden.

Schlusswort: Sie wissen nun, wie Sie Ihre Fassade streichen und wieder zu neuem Leben erwecken können. Wir freuen uns über Tipps und Anregungen. Hinterlassen Sie einen Kommentar!

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